Nach der umfassenden Sanierung 2025/2026 erstrahlt der Friedhof in Dimbach wieder in neuem Glanz. Dieser umfasst derzeit etwa 420 Grabstätten auf etwa 2000 m².

Die durchaus notwendige Sanierung wurde nicht zuletzt auch wegen der großzügigen Fördermöglichkeiten seitens des Landes Oberösterreich angegangen. Bei Gesamtkosten von etwa 630.000 Euro sind Spenden und öffentliche Mittel unabdingbar. Hier nochmal Danke an alle Spender, freiwilligen Helfer, Organisatoren sowie an die Verantwortlichen der Marktgemeinde Dimbach und Land Oberösterreich.

Die Bauarbeiten

Die entlang der Mauer liegenden Grabeinfassungen wurden vermessen und vor den Bauarbeiten abgetragen und anschließend wieder versetzt.
Die Mauerabdeckungen wurden durch neue ersetzt. Diese sind aus österreichischem Grant gefertigt. Gereinigt und wieder verwendet wurden die Abdeckungen der Mauerpfeiler.
Die Innenseite der Friedhofsmauer wurde neu verputzt und die Außenseite ausgebessert.
Die Wege wurden abgetragen und mit neuem Fundament und Entwässerung versehen. Die abgetragenen Pflastersteine wurden wieder verwendet.
Die Wasserleitungen wurden teilweise neu verlegt und die Stromversorgung der Linz AG wurde in die Erde verlegt. 
Das Friedhofskreuz wurde gereinigt und die Priestergrabstätten wurden durch Gedenktafeln ersetzt.
Grünanlagen wurden neu angelegt.
Neu geschaffen wurden 6 sogenannte Stelen für Urnenbestattung.
Beim ehemaligen Aufbahrungsgebäude wurden das Dach und die Fenster erneuert. Außerdem wurden alle Zwischenwände abgetragen und der entstehende Raum neu verputzt. Dieser wurde als Gedenkstätte für Sternenkinder gestaltet.

Kurzvideos von der Sanierung sind auf der Topothek Dimbach zu sehen.     Teil 1   Teil 2  Teil 3   Teil 4 

Geschichte

Bis zum Jahr 1842 war in Dimbach der Friedhof, wie es auch heute noch in vielen Pfarren üblich ist, rund um die Kirche angelegt. Aus Platzmangel wurde 1840 ein etwa 300 Meter nördlich liegender Acker von der Marktgemeinde angekauft und mit einer Mauer umfasst.

1935 wurde der Friedhof auf Initiative von Pfarrer Mascherbauer das erste mal saniert.

1946 kaufte die Pfarre ein Friedhofskreuz aus Granit und 4 Jahre später wurde der Bronze–Korpus angekauft und geweiht.

1957 wurde das Leichenhaus abgerissen und neu aufgebaut sowie die Friedhofsmauer total saniert und repariert, Wasser und Strom eingeleitet und Teile der Friedhofswege gepflastert.

1965 erneuerte man die Priestergräber.

1975 begann auf Initiative von Pfarrer Reiter eine Umgestaltung im Friedhof. Die Gräberordnung wurde geändert, die Grabreihen reguliert und die Gräber nummeriert. Man ließ einen großen Gräberplan zeichnen und in der Kirche aufhängen.

1985 erfolgte eine Ausbesserung der Friedhofsmauer und Weißung mit Kalk. Auch das Totenhaus wurde renoviert und neu gestrichen.

2008 übernahm die Rot Kreuz Selbsthilfegruppe Dimbach die unentgeltliche Pflege und Betreuung des Friedhofes. Sie bestreute die Wege mit schönem Kies und erweiterte die Wasserversorgung.

Mehr zur Geschichte im Heimatbuch Dimbach und auf https://heimatbuch-dimbach.at/index.php/wallfahrtskirche-und-pfarre-dimbach/14-friedhof-dimbach

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