Das ehemalige Aufbahrungsgebäude am Friedhof wurde im zuge der Sanierung zu einem Gedenkraum für Sternenkinder. Der dafür ins Leben gerufenene „Arbeitskreis Gedenkraum Sternenkinder“ erarbeitet Vorschläge zur Gestaltung des Gebäudes.
Zwei Bänke schaffen eine bewusste Einladung zum Innehalten, Reflektieren und stillen Verweilen. Bunte Kerzenhalter auf den stufenförmig gestapelten Granitplatten im Steinbeet gestalten den Boden. Als Mittelpunkt ziert eine Wandmalerei von Sarah Maria Saminger aus Grein den Raum. Zum Motiv schreibt Frau Saminger „Eine Nabelschnur als Verbindung von Mutter und Kind steht in dieser Malerei symbolisch für die Verbindung von Erde und Himmel, Plazenta und Baby. Der Verlust eines Kindes ist für jede Familie ein eigener Schmerz, die Nabelschnur als verbindendes Element ist jedoch bei allen gleich. Die Malerei zeigt den Schmerz und die Trauer, aber soll mit ihren wohltuenden Farben, der Symbolik und der aufstrebenden Form Trost und Zuversicht vermitteln.“
https://www.sarahmsaminger.com/mural/gedenkraum-sternenkinder

